Tiergestützte Therapie mit dem Hund

Seit Mai 2021 haben wir unser Konzept um die tiergestützte Therapie mit dem Hund erweitert. Unsere Mitarbeiterin Pia Henn hat mit ihrem Border-Collie-Boxer-Mischling Bruno die Ausbildung für diese Form der Therapie erfolgreich abgeschlossen und setzt diese Ressource in unserer pädagogischen Arbeit mit den Kindern ein.


Sie führt in den Gruppen verschiedenste Angebote durch, bei denen sämtliche Sinne und Kompetenzen der Kinder angesprochen und geschult werden. Die Kinder haben einen tollen Begleiter an ihrer Seite, der sie bei der Bewältigung von Aufgaben unterstützen und motivieren kann, über sich selbst hinaus zu wachsen. Die Fähigkeiten in der physischen, psychischen und mentalen Entwicklung werden gestärkt und wirken sich somit positiv auf die gesamte Persönlichkeit der Kinder aus.

 

Ziele, die mit dem Einsatz eines Therapiehundes erreicht werden können sind folgende:
- Angemessener Umgang mit dem Lebewesen „Hund“
- Positive Entwicklung des eigenen Selbstwertgefühls und des Selbstvertrauens
- Umgang mit fremden Hunden
- Den Hund als individuelles Lebewesen wahrnehmen
- Schulen von klaren Formulierungen
- Stärkung eines strukturierten Handlungsablaufes

- Übernahme von Verantwortung
 

Wichtig für den Einsatz von Bruno ist das Einverständnis der Erziehungsberechtigten. Sobald eine Familie gegen dieses Angebot spricht, darf Bruno nicht in der Gruppe eingesetzt werden.

 

Bei bestehenden Ängsten eines Kindes in Bezug auf Hunden, legen wir großen Wert auf eine langsame, individuelle und sensible Herangehensweise. Die Kinder dürfen gerne an den Angebote teilnehmen - egal ob es durch aktive Teilnahme erfolgt oder durchs Beobachten. Die Grenzen der Kinder werden wahrgenommen und eingehalten.